Regenbekleidung für die Jagd
Regenjacke, Regenponcho und Co. für den Jagdeinsatz
Sie haben bereits lange Zeit im Schilf, Wald oder auf dem offenen Ansitz ausgeharrt und möchten die Jagd wegen eines Regenschauers nicht erfolglos abbrechen? Dann empfiehlt sich Regenbekleidung, die Sie nicht nur zuverlässig trocken hält, sondern auch Ihren jagdlichen Aufgaben ungehindert nachgehen lässt.
Worauf es Jägern bei der Regenschutzbekleidung ankommt
Regenbekleidung, die man aus dem Freizeitbereich kennt, ist oftmals aus einem sehr dünnen Material hergestellt, das raschelt und nach einiger Zeit am Körper klebt. Auch den mitunter rauen Bedingungen im Revier (Äste, Sträucher, Dornen) kann herkömmliche Regenbekleidung nicht standhalten.
Jagdliche Anforderungen an Regenbekleidung
- strapazierfähig und robust
- leicht und geräuscharm
- atmungsaktiv
- platzsparend zu verstauen
Schutz gegen Regen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Wie in allen Bereichen der Jagdbekleidung ist es wichtig, dass die Kleidungsstücke zum Jagdeinsatz passen. Eine regenfeste Kombination aus Jacke und Hose eignet sich beispielsweise gut für die aktive Jagd, wenn Sie viel Bewegungsfreiheit benötigen. Der Vorteil solch regenfester Zweiteiler: Sie können Jacke und Hose auch separat voneinander tragen.
Ein weit geschnittener Regenponcho ist hingegen für den Weg zum Ansitz oder lange Wartezeiten ideal. So können Sie auch Ihren Jagdrucksack und anderes Equipment unter dem wasserdichten Regenponcho trocken transportieren. Viele Jäger tragen einen Poncho auch gerne im offenen Ansitz, wenn ein Regenschirm nicht alle Bereiche schützen kann. Für den Kopf bietet sich ein klassischer Hut an - die Krempe schützt auch Ohren und Halsbereich.
Ein traditionellerer Ansatz ist die Verwendung einer Lodenkotze. Loden ist nicht wasserdicht wie PU-beschichteter Stoff oder reine Kunstfaser, aber bietet trotzdem leichten Schutz vor Regen, da er aus dicht verfilzter Wolle besteht. Loden punktet zudem durch klimatisierende und temperierende Eigenschaften und eine enorme Atmungsaktivität, weshalb hier kein Hitzestau entsteht, wie es unter Kunstmaterialien bei hoher Luftfeuchtigkeit und körperlicher Aktivität schnell passieren kann.
Von Kopf bis Fuß ausgerüstet: wenn es auch im Fußbereich außerst nass und schlammig wird oder tiefe Pfützen zu erwarten sind, können Jagdstiefel an ihre Grenzen kommen. Jagdgummistiefel halten nicht nur Wasser vom Körper fern, sondern sind auch auf die Bewegung im Revier ausgelegt: ergonomische Fußbetten und starke Profile ermöglichen das Tragen auf langen Wegen und unebenem Untergrund.
Regenbekleidung mit oder ohne Tarnmuster?
Ob Sie im Schilf auf Entenjagd gehen, bei der Drückjagd Ihre Sichtbarkeit erhöhen oder sich im Wald vor dem Wild tarnen möchten: Mittlerweile erhalten Jäger auch bei der Regenbekleidung eine breite Auswahl an Designs. So können Sie sich auf jeder Jagd regensicher kleiden – mit wasserdichten Tarnponchos, regenfesten Drückjagdjacken oder schlichten Regenhosen für den Ansitz.
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