Erfolgreiche Krähenjagd – die wichtigsten Tipps

Standplatzwahl

  • Stände so wählen, dass sie sich in der Nähe der Flugrouten – oder dort wo sich die Krähen tagsüber aufhalten – befinden.
  • Besonders attraktive Stellen sind bspw. frisch gemähte Wiesen, frisch gepflügte Äcker und Flächen wo Mist gestreut wurde.
  • Der Stand muss so gewählt werden, dass man freies Schussfeld hat und auch vernünftig schießen kann.

Tarnung

Wer die Krähenjagd erfolgreich ausüben möchte muss sich perfekt tarnen Wer sein Handwerk versteht kann bei der Krähenjagd große Strecken erzielen.

Beste Zeitpunkte

  • Es hat sich bewährt morgens sehr früh zu jagen und vor der Dämmerung den Schirm zu beziehen und das Lockbild aufzubauen. Meist wird es nach 2-3 Stunden ruhig und man kann abbauen.
  • Im Spätsommer kann man meist die größten Strecken erzielen.

Das Lockbild

  • Ausreichende Anzahl an Lockvögeln verwenden. Optimal sind 15-45 Lockkrähen.
  • Rehdecke o.ä. im Lockbild täuscht Futter vor und steigert den Lockeffekt.

Akkustische Locker

Verhalten im Stand

  • Im Schirm sich möglichst wenig bewegen.
  • Erst im letzten Moment in den Anschlag gehen.

Munition:

  • Krähen sind relativ schusshart. Schrotpatronen mit 2,7mm oder 3mm Schrot verwenden. Im Sommer reicht auch 2,5mm.

Profitipps

  • An wechselnden Plätzen jagen, nicht immer die gleichen Standorte verwenden.
  • Lockbilder und Anzahl der Lockkrähen variieren.
  • Nach Möglichkeit 2-3 Krähen erhöht im Baum oder Hecke als Wächter platzieren.
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Über Alexander Busch

Alexander Busch ist von Kindesbeinen an mit der Jagd verbunden und begleitete den Vater schon als 4-jähriger mit großer Begeisterung zum Jagen. Er führt Wachtelhunde und ist JGHV Verbandsrichter. Alexander Busch schreibt für die Jagdzeitschrift "Wild und Hund" und ist als Buchautor tätig. Sein Wissen gibt er als Referent in zahlreichen Seminaren u. a. für den Jägerlehrhof Jagdschloss Springe, BJV Landesjagdschule Wunsiedel, "Wild und Hund Aktiv", Landesjagdverband NRW, Land Rover Live und Hegeringveranstaltungen weiter.