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Ausbildung eines Stöberhundes

Stöbern bedeutet weit mehr, als den Hund zu schnallen und jagen zu lassen. 

Dieser Artikel soll Ihnen zeigen, wie man einen jungen Stöberhundwelpen zum firmen Waldgebrauchshund ausbildet.

Stöberhund hinter erlegten Wildscheinen und Rehen Laufwege von Wachtelhunden bei einer Stöberjagd

Die Ausbildung und Führung eines Stöberhundes ist nicht damit getan, dass man ihn „losmacht“, und er wie ein Wilder durch den Wald rennt. Ganz im Gegenteil: Der Hund soll sich im Jagdbetrieb zu einem echten und zuverlässigen Helfer entwickeln. Dazu muss der Hundeführer – wie bei jedem anderen Jagdgebrauchshund – einiges an Zeit investieren.
Der ideale Stöberhund nimmt nach dem Schnallen sofort die Dickung an und sucht diese gründlich ab. Auch in wildärmeren Revieren soll er dabei möglichst schnell und zuverlässig Wild finden und auf die Läufe bringen. So weit, so gut.

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Welpenschule

Kommt ein acht Wochen alter Jagdgefährte ins Haus, machen sich die meisten Hundeführer Gedanken darüber, wie man den jagdlichen Werdegang des Welpen positiv beeinflussen kann. Während die einen über den Besuch einer Welpenschule nachdenken, lehnen dies andere Hundeführer kategorisch ab. Für letztgenannte ist der Besuch eines solchen Kurses rausgeschmissenes Geld, schließlich soll sich der Welpe ausschließlich auf seinen Führer konzentrieren. Andere Hunde oder Menschen würden da nur stören. Das sei schon immer so gewesen, behaupten sie. Ein Teil der Jäger glaubt zudem, dass Welpenschulen nur etwas für „Haus- und Schickimickihunde“ seien, in denen der Nachwuchs ungezügelt herumtollen darf. Ein Jagdhund habe dort jedenfalls nichts verloren. Doch weit gefehlt!

Jagdhunde im Wasser Welpen werden an Wild gewöhnt

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