Jagdhunde Archiv

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Krähen-Apport aus dem Tarnschirm

Auf der Krähenjagd benötigt der Jäger einen brauchbaren Jagdhund. Was dieser „aus dem Stand heraus“ leisten muss und wie man es ihm beibringt, zeigt Alexander Busch.

Ein firmer Jagdhund sollte zum Apportieren der erlegten Kreaturen bei keiner Krähenjagd fehlen Routiniert apportiert der Jagdhund die erlegte Krähe

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Ausbildung eines Stöberhundes

Stöbern bedeutet weit mehr, als den Hund zu schnallen und jagen zu lassen. 

Dieser Artikel soll Ihnen zeigen, wie man einen jungen Stöberhundwelpen zum firmen Waldgebrauchshund ausbildet.

Stöberhund hinter erlegten Wildscheinen und Rehen Laufwege von Wachtelhunden bei einer Stöberjagd

Die Ausbildung und Führung eines Stöberhundes ist nicht damit getan, dass man ihn „losmacht“, und er wie ein Wilder durch den Wald rennt. Ganz im Gegenteil: Der Hund soll sich im Jagdbetrieb zu einem echten und zuverlässigen Helfer entwickeln. Dazu muss der Hundeführer – wie bei jedem anderen Jagdgebrauchshund – einiges an Zeit investieren.
Der ideale Stöberhund nimmt nach dem Schnallen sofort die Dickung an und sucht diese gründlich ab. Auch in wildärmeren Revieren soll er dabei möglichst schnell und zuverlässig Wild finden und auf die Läufe bringen. So weit, so gut.

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Welpenschule

Kommt ein acht Wochen alter Jagdgefährte ins Haus, machen sich die meisten Hundeführer Gedanken darüber, wie man den jagdlichen Werdegang des Welpen positiv beeinflussen kann. Während die einen über den Besuch einer Welpenschule nachdenken, lehnen dies andere Hundeführer kategorisch ab. Für letztgenannte ist der Besuch eines solchen Kurses rausgeschmissenes Geld, schließlich soll sich der Welpe ausschließlich auf seinen Führer konzentrieren. Andere Hunde oder Menschen würden da nur stören. Das sei schon immer so gewesen, behaupten sie. Ein Teil der Jäger glaubt zudem, dass Welpenschulen nur etwas für „Haus- und Schickimickihunde“ seien, in denen der Nachwuchs ungezügelt herumtollen darf. Ein Jagdhund habe dort jedenfalls nichts verloren. Doch weit gefehlt!

Jagdhunde im Wasser Welpen werden an Wild gewöhnt

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Anmelden des Garmin Astro 320 bei der Bundesnetzagentur

Viele Hundeführer haben sich für das Garmin Astro 320 entschieden, dass ihnen die Möglichkeit gibt, ihren Hund „live“ zu verfolgen und gegebenenfalls schnell wiederzufinden. Da das Gerät eine anmeldepflichtige Frequenz benutzt, muss der Eigentümer das Gerät bei der Bundesnetzagentur registrieren lassen. Viele Händler bieten Ihren Kunden den Service an, das Gerät für sie anzumelden. Wer dies nicht möchte oder wessen Händler diesen Service nicht bietet, steht vor einem Formular. Dieser Artikel soll helfen, das Formular richtig auszufüllen.

garmin-astro-lizenz

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Sicherheit für Jagdhunde – Warnwesten und -halsungen im Überblick

Die Drückjagdsaison steht vor der Türe, viele Hundeführer und natürlich auch die Hunde fiebern dem Beginn der großen Bewegungsjagden entgegen. Für viele engagierte Hundeführer stellt sich im Vorfeld die Frage, wie sie ihren vierbeinigen Jagdkameraden auf der Jagd so kennzeichnen, dass ihn die Mitjäger optisch gut wahrnehmen können. Was für den Jäger mittlerweile auf der Bewegungsjagd ein Muss ist- nämlich eine Jacke in Warnfarbe- kann auch zur Sicherheit des Hundes beitragen: In Form einer Warnweste oder Warnhalsung.

Wachtelhündin mit Signaweste bei Drückjagd Wachtelhund mit Hundesignalweste neben erlegten Sauen nach Drückjagd

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Garmin Astro 220 – Einstellen des leisen Modus

Das Garmin Astro Hundeortungssystem bietet uns die Möglichkeit, unseren vierbeinigen Jagdhelfer auf der Jagd zu orten. Doch bei der Ortung des Hundes gibt das Gerät in der Standardeinstellung bei vielen Gelegenheiten störende Warntöne von sich. Sei es, dass der Hund nahe herankommt, dass er vorsteht oder dass er sich abgelegt hat. Dies kann auf der Jagd sehr störend sein, da die Warntöne relativ häufig ertönen. Das Gerät bietet zum Glück die Möglichkeit, es in einem „leisen Modus“ zu betreiben. Wie Sie diesen einstellen, soll hier kurz erklärt werden.

Garmin Astro 220 im Menübildschirm Garmin Astro 220 Menüführung

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Garmin Astro 220: Anmelden eines Halsbandes und Einstellung des Sendeintervalls

Sie sind jetzt Besitzer eines Garmin Astro GPS-Hundeortungssystems und haben sich mit den Grundfunktionen des Gerätes vertraut gemacht. Wir möchten Ihnen hier kurz erklären, wie man ein weiteres DC-40 Sendehalsband hinzufügt, wie man die Trackingintervalle einstellt und wie man die separat erhältliche Zusatzantenne anschließt.

Bevor Sie das erste mal mit dem Garmin Astro 220 auf Jagd gehen, sollten Sie die Aufladebuchse am Sendehalsband mit einem stabilen, wasserdichten Gewebeband abkleben. Dies verhindert zuverlässig ein Verschmutzen oder die Beschädigung der Kontakte und erlaubt auch nach hartem Einsatz ein fehlerfreies Aufladen der Senderbatterien.

Sendehalsband DC-30 des GPS-Hundeortungssystems Garmin Astro 220 Kontakte am Senderhalsband DC-30 werden abgeklebt

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Wo war der Hund: GPS-Datenlogger im Einsatz auf Bewegungsjagden

Die braune Wachtelhündin liegt leicht zitternd vor Erregung unter dem Drückjagdbock. Es ist viertel vor zehn. Ringsum fallen die ersten Schüssen. In wenigen Minuten werden auf den heute zu bejagenden 1000ha fünfunddreißig solojagende Hunde vom Stand geschnallt. Es sind im Wesentlichen Wachtelhunde. Ihnen allein obliegt heute die Aufgabe, das Wild auf die Läufe und vor die Schützen zu bringen. Treiber oder durchgehende Hundeführer gibt es keine. Kaum geschnallt findet die Hündin in der Dickung Wild. Der Laut nähert sich, die Spannung steigt. Die Waffe ist im Anschlag, der Finger an der Sicherung.  Ein Hirsch tritt auf die Schneise und verhofft. Enspannung stellt sich ein: ein mittelalter Kronenhirsch, der leider nicht in die Freigabe (IIIb) passt.  Der Hirsch überfällt die Schneise und etwa eine halbe Minute später folgt spurlaut, mit tiefer Nase die Hündin. Das Ohr kann der Jagd noch etwa 2 Minuten folgen. Ringsherum ist jetzt überall Hundelaut zu hören und es fallen Schüsse.

Wachtelhund mit Contact Pro Sendehalsband und GPS Datenlogger Deutscher Wachtelhund wird von Jägerin in Warntarnjacke in Blaze Orange AP zum Stöbern geschickt

Nach etwa einer halben Stunde ist der Laut der Hündin wieder zu hören. Sie jagt im Bogen um den Stand. Leicht enttäuscht lehne ich mich zurück, als sich plötzlich die Jagd in meine Richtung ändert. Das Gewehr ist bereits im Anschlag als ein Fuchs über die Schneise fliegt. Sicherung nach vorne schieben und Ziel aufnehmen ist eins. Im letzten Drittel der Schneise bricht der Schuss und der Fuchs geht über Kopf. Nach etwa 40 Sekunden kommt die Hündin auf die Schneise und beutelt kurz den Fuchs. Nachdem sie sich überzeugt hat, dass er nicht mehr am Leben ist verschwindet sie sofort wieder in die Dickung.

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Garmin Astro 220: High-Tech Hundeortung mit GPS

So gut wie jeder Stöberhundeführer wird es schon erlebt haben: Hahn in Ruh, aber der vierbeinige Jagdkumpan ist noch nicht zurück am Stand. Seit einiger Zeit ist neben der reinen Telemetrie mit dem Garmin Astro ein GPS-gestütztes Hundeortungssystem auf dem Markt, dass es dem Hundeführer erlaubt, nicht nur die ungefähre Richtung zu seinem Hund zu peilen, sondern auch relativ genau die Entfernung zum Hund zu ermitteln und sogar zu erfahren, ob der Hund grade sitzt, läuft oder sogar stellt.

GSP Garmin Astro 220 Hundeortung Handgerät mit Sendehalsband Hundeführer beim Anlegen des Sendehalsbandes an einem deutschen Wachtelhund

Das Handgerät basiert dabei auf einem Garmin GPSmap 60CSx, einem in der Praxis als robust und zuverlässig bekanntem GPS-Gerät. Im Halsband des Hundes befindet sich ein leistungsstarker GPS-Empfänger, der alle 5 Sekunden die Position des Hundes ermittelt und die GPS-Koordinaten via VHF-Funksignal an das Handgerät sendet. Die Reichweite beträgt geländeabhängig bis zu 11 Kilometer, kann jedoch über eine separat erhältliche Zusatzantenne deutlich gesteigert werden.

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