Über den Autor: Eva Polzer

Beschreibung
Vater und Großvater haben sie in jüngsten Kindertagen mit dem Jagdfieber infiziert. Damals wie heute ist die Jagd Lebensinhalt bei Eva Polzer. Jagdschein seit dem 16. Lebensjahr. Abgeschlossenes Studium der Forstwirtschaft. Seit 2007 bei Hubertus-Fieldsports tätig. Eva Polzer gibt ihr Wissen auch in Seminaren und im Rahmen ihrer Tätigkeit als Jungjägerausbilderin weiter. Eva Polzer führt, bildet aus und züchtet Wachtelhunde und ist Verbandsrichterin (JGHV) und Hundeobfrau der Jägerschaft Göttingen. Sie leitet in Göttingen einen Abrichtekurs für Jagdgebrauchshunde.

Artikel von Eva Polzer

0

Welpenschule

Kommt ein acht Wochen alter Jagdgefährte ins Haus, machen sich die meisten Hundeführer Gedanken darüber, wie man den jagdlichen Werdegang des Welpen positiv beeinflussen kann. Während die einen über den Besuch einer Welpenschule nachdenken, lehnen dies andere Hundeführer kategorisch ab. Für letztgenannte ist der Besuch eines solchen Kurses rausgeschmissenes Geld, schließlich soll sich der Welpe ausschließlich auf seinen Führer konzentrieren. Andere Hunde oder Menschen würden da nur stören. Das sei schon immer so gewesen, behaupten sie. Ein Teil der Jäger glaubt zudem, dass Welpenschulen nur etwas für „Haus- und Schickimickihunde“ seien, in denen der Nachwuchs ungezügelt herumtollen darf. Ein Jagdhund habe dort jedenfalls nichts verloren. Doch weit gefehlt!

Jagdhunde im Wasser Welpen werden an Wild gewöhnt

Weiterlesen »

0

Sauberes Aufbrechen im Wald

Wildbrethygiene ist überaus wichtig, will man doch als verantwortungsbewusster Jäger nur Fleisch von bester Qualität in Umlauf bringen bzw. selbst verzehren. Gerade dem sauberen Aufbrechen kommt dabei eine immense Bedeutung zu, da es bei unsachgemäßem Arbeiten zu einer Verschmutzung des Wildbrets und damit einhergehend zu einer erhöhten Keimbelastung kommen kann.

Aufbrechen eines Rotschmaltieres erlegter Damspießer

Weiterlesen »

Schlagwörter: ,
0

Garmin Astro 220: High-Tech Hundeortung mit GPS

So gut wie jeder Stöberhundeführer wird es schon erlebt haben: Hahn in Ruh, aber der vierbeinige Jagdkumpan ist noch nicht zurück am Stand. Seit einiger Zeit ist neben der reinen Telemetrie mit dem Garmin Astro ein GPS-gestütztes Hundeortungssystem auf dem Markt, dass es dem Hundeführer erlaubt, nicht nur die ungefähre Richtung zu seinem Hund zu peilen, sondern auch relativ genau die Entfernung zum Hund zu ermitteln und sogar zu erfahren, ob der Hund grade sitzt, läuft oder sogar stellt.

GSP Garmin Astro 220 Hundeortung Handgerät mit Sendehalsband Hundeführer beim Anlegen des Sendehalsbandes an einem deutschen Wachtelhund

Das Handgerät basiert dabei auf einem Garmin GPSmap 60CSx, einem in der Praxis als robust und zuverlässig bekanntem GPS-Gerät. Im Halsband des Hundes befindet sich ein leistungsstarker GPS-Empfänger, der alle 5 Sekunden die Position des Hundes ermittelt und die GPS-Koordinaten via VHF-Funksignal an das Handgerät sendet. Die Reichweite beträgt geländeabhängig bis zu 11 Kilometer, kann jedoch über eine separat erhältliche Zusatzantenne deutlich gesteigert werden.

Weiterlesen »

0

Variationen im freundlichen Lockbild bei der Krähenjagd

Wenn man mit einer gewissen Frequenz ein und dieselbe Krähenpopulation bejagt, ist es von größter Wichtigkeit, Maßnahmen für nachhaltigen Erfolg zu treffen. An erster Stelle steht hier ganz klar eine maximale Tarnung und das richtige Verhalten im Stand- ebenso wenn man den Krähenstrich beendet. Durch einige Tricks und Kniffe kann man aber die Krähen auch dann wieder zum Zustehen bringen, wenn sie ein wenig misstrauisch geworden sind. Und zwar durch Variationen im freundlichen Lockbild.

Weiterlesen »

0

Standortwahl

Gerade jetzt im Spätsommer und im Herbst gilt es bei der Standortwahl einige Besonderheiten zu beachten. Für die Krähen ist der Tisch reich gedeckt, die Tage sind noch lang und vor allem ändert sich die Situation vor Ort durch die Tätigkeiten der Landwirte fast täglich. Daher gilt es, unmittelbar vor dem geplanten Jagdausflug das Revier zu erkunden.

Hier ein Beispiel für einen optimalen Platz des Lockbildes:
Frassplatz der Rabenkrähen

Weiterlesen »

Schlagwörter: ,
0

Taubenjagd mit den FUD’s

Jeder kennt das Problem. Je mehr Ausrüstung man hat, vor allem Lockvögel, desto schwieriger gestaltet sich der Transport des Equipments vom Auto zum Stand.

Mit den FUD-Locktauben minimiert man im nu das Volumen der Lockvögel um ein Vielfaches. Ausserdem hat man mit den FUD-Tauben einen Lockvogel, der von pickend über wachend, alles kann.

Klaus Grüssing hat die FUD-Lockvögel zusammen mit Christian Schätze in Ostfiesland getestet. Lesen Sie hier auch den Artikel in der Wild und Hund. In zwei Tagen wurden hier 175 Geringelte erlegt. Die Lockwirkung war trotz des sonnigen Wetters, hervorragend. Die fotorealistische Oberfläche mit der UV-Farbe hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen.

FUD Locktauben auf Stoppelacker FUD Locktaube am FUD Gürtelclip

0

Erlegte Krähen einsammeln oder liegen lassen?

Es taucht immer wieder die Frage auf, ob man erlegte Krähen während der Jagd liegen lassen sollte oder nicht. Man muss zur Beantwortung dieser Frage zunächst einmal zwei Fälle unterscheiden.

Erlegte Krähen sollten vom Jagdhund eingesammelt werden, da diese von weiteren Krähen als weniger störend empfunden werden Bis zum Apport-Befehl sollte der firme Vierbeiner ruhig im Stand verharren

Weiterlesen »